Die Wirtschaftslage
 

Bekannter Wirtschafts- und attraktiver Wohnstandort

Die Stadt Langen im Kreis Offenbach ist mit gut 35.500 Einwohnern Sitz namhafter Industrie- und Gewerbebetriebe und liegt im Kern der Wirtschaftsregion Frankfurt Rhein-Main. Sie verfügt als Mittelzentrum im Verdichtungsgebiet über eine sehr gute Infrastruktur und über modernste öffentliche Einrichtungen mit hochqualifizierten Mitarbeitern.












Seit 1987 wuchs die Bevölkerung um rund 18 %. Nach Realisierung weiterer Wohnbauvorhaben dürfte sich die Einwohnerzahl bereits mittelfristig um gut 2.500 erhöhen, zumal nach dem Regionalplan Südhessen 2000 für die Stadt mehr als 50 ha Siedlungsflächenreserven ausgewiesen werden. Langen befindet sich im Städtedreieck Frankfurt am Main - Offenbach am Main - Darmstadt. Es besteht ein Direktanschluß an die Autobahnen Frankfurt - Mannheim (A 5) und Frankfurt - Offenbach - Egelsbach (A 661). Die Entfernung zum Flughafen Frankfurt/Main beträgt nur 10 km.Der Flugplatz Egelsbach ist 6 km entfernt. Es bestehen S-Bahnanschlüsse nach Frankfurt und Darmstadt sowie Verbindungen mit Stadt- und Regionalexpresszügen.Ein zweiter S-Bahn-Haltepunkt im Wirtschaftszentrum Neurott ist seit 2003 in Betrieb. Die Nordumgehung im Zuge der B 486 bindet die Langener Gewerbegebiete an die
A 661 und die A 5 an.
Die Stadt zeichnet sich durch ein vielfältiges Angebot an sportlichen und kulturellen Infrastruktureinrichtungen aus. Dazu zählen u.a. der "Langener Waldsee" oder das Kongreß- und Tagungszentrum mit modernsten technischen Einrichtungen. Die Stadt ist Mitglied der Regionalpark RheinMain SÜDWEST GmbH und beteiligt sich an dem langfristig angelegten Projekt Regionalpark Rhein-Main.

Starke Beschäftigtenzunahme - anhaltende Tertiärisierung
Seit Ende der 80er Jahre ist in Langen ein kräftiger Beschäftigtenanstieg um mehr als 7.000 (+ 92,1 %) sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf 14.796 zu verzeichnen. Zuletzt arbeiteten mehr als 80 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Dienstleistungsbereich. Innerhalb des Dienstleistungssektors nahm die Beschäftigtenzahl im Handel stark zu. Hier waren zuletzt etwa 3.200 Beschäftigte tätig, gut 2.000 mehr als 1987. Auch im sonstigen privaten Dienstleistungsbereich gab es eine Verdoppelung der Beschäftigtenzahl.
Dagegen ging die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe um mehr als 800 auf rund 2.500 zurück. Insgesamt zeigt die Arbeitsstätten- und Beschäftigtenstruktur eine deutliche Trendumkehr hin zum Dienstleistungssektor.
Mit dem Standort Langen werden beispielsweise Unternehmen wie die Optovision Gesellschaft für moderne Brillenglastechnik mbH und die Bull AG in Verbindung gebracht. Namhafte Neuansiedlungen, u. a. die Panasonic Europe Ltd., die Nikon Precision Europe GmbH oder die Hauptverwaltung der DHL Worldwide Express GmbH kamen in jüngerer Zeit hinzu.
Hierbei war die zentrale Lage in Deutschland mit überregionaler Verkehrsinfrastruktur und die Anbindung an den Flughafen Frankfurt/Main wesentlich für die Standortwahl.

*) entspricht weitgehend den Arbeitsplätzen vor Ort, ohne Selbständige, Beamte und geringfügig Beschäftigte.
(1) Gemeint sind Flächenreserven für Wirtschaftsansiedlungen, die voraussichtlich in einem Zeitrahmen von bis
zu zwei Jahren verfügbar und baulich nutzbar sind.

Quellen: Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain, Hessisches Statistisches Landesamt, GfK, Marktforschung, eigene Erhebungen

Hier können Sie sich die Strukturdaten im PDF-Format anschauen

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